Mittwoch, 25. September 2013

Hundemorden in Rumänien

Hundemorden in Rumänien - ein nicht allzu meinungsfreier Artikel

Hey, meine Lieben!

Ich weiß, dieser Artikel passt nicht wirklich in das sonst doch relativ positive Ambiente meines Blogs und wird wahrscheinlich (leider) nicht in jedermanns Interesse stehen, aber ich finde, auch so etwas gehört dazu. Ich finde, jeder sollte davon wissen.

Das ist Shunti, mein kleiner Bruder, der einen bedeutenden Platz in meinem Herzen hat
Heute ist es nämlich soweit: Rumänien hat das Töten von Straßenhunden legalisiert. Rumänische Kommunen dürfen fortan einfach Straßenhunde einsammeln und sie umbringen. Armen, unschuldige Hunden, die überhaupt nichts dafür können, dass sie vor Ort von niemandem geliebt werden, dass sie alleine sind. Und jetzt müssen sie sterben.

Der Grund dafür ist, dass ein vierjähriger Junge von "aggressiven" Hunden totgebissen wurde. Inwieweit diese Angaben stimmen und was die Gründe waren, die die Hunde dazu brachten, den Kleinen anzugreifen, weiß aber niemand so genau. Fakt ist, dass es wohl eines der schrecklichsten Dinge der Welt ist, sein Kind zu verlieren und ich habe tiefstes Mitgefühl mit dessen Eltern.

Aber was gibt uns das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden? Ich finde, das geht eindeutig zu weit. Wir sind genauso Lebewesen, wie die Hunde auch und haben kein Recht, uns über sie zu stellen, nur weil wir 'intellegenter' sind und 'eigenständig' handeln können, eine eigene Stimme haben.

Genau diese Stimme nutzen auch viele Deutsche und Tierschützer der ganzen Welt und setzen sich für die Tiere  ein. Da sind Menschen, die protestieren, die sich dafür einsetzten und zahlreiche Petitionen unterschreiben, um das Morden zu stoppen, doch gibt es anscheinend keinen Politiker, der sich gegen Rumänien stelllt.

"Das vom Verfassungsgericht genehmigte Gesetz sieht vor, dass die Kommunen die eingefangenen Hunde lediglich 14 Tage lang im Tierheim versorgen müssen und sie anschließend einschläfern dürfen", berichtete die ZEIT heute.

Natürlich sind die Straßenhunde in Rumänien ein Problem, sie haben niemanden, der sie ernährt und vermehren sich immer weiter. Das Problem an der Sache liegt meiner Meinung jedoch daran, dass es dort nicht üblich zu sein scheint, seine Hunde zu kastrieren. Würde eine Kastration aller Straßenhunde durchgeführt werden, für die Rumänien von Deutschland sogar bereits Geld bekommen hat - wer weiß schon, wofür das letzten Endes verwendet wurde? -, würden auch die Anzahl an frei lebenden Hunden zurückgehen.

Das Gesetz jedoch ist jetzt verabschiedet, jetzt heißt es, zu kämpfen. Denn wir geben euch nicht so schnell auf! Klar, dass einer alleine nichts verändern kann, aber viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, mit vielen kleinen Schritten können viel bewirken! Also - Handeln, statt Wegschauen!

Für all diejenigen unter euch, die sich für dieses Thema interessieren und den Hunden helfen, oder sich einfach nur informieren wollen, habe ich hier eine kleine Liste an Links aufgeführt - ich wäre euch wahnsinnig dankbar, wenn ihr wenigstens vorbeischauen würdet.

Hunderettung Rumänien

Pfotenfreunde Rumänien

Petition an den Papst

Helft den rumänischen Hunden


Wenn eine Seele weint, sieht man keine Tränen.


Ansonten entschuldige ich mich bei euch wegen dieses doch so direkten und nicht ganz so unvoreingenommenen Artikel. ;) Ich bin heute einfach nur ein wenig aufgewühlt, weil das Verfassungsgericht doch tatsächlich dieses Gesetz verabschiedet hat. Ich bin sprachlos und hoffe, dass es genug Menschen gibt, die sich für die Hunde einsetzen werden. Gemeinsam ist man stark!


Hab euch alle lieb und knuddel euch ;)
eure Laura



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